Kirche und Israel

Rita und Hans-Joachim Scholz, beide Jahrgang 1953, sind als Ehepaar im Gemeindedienst der Evangelischen Landeskirche in Baden tätig – sie ehrenamtlich, er hauptamtlich als Pfarrer. Die Bedeutung Israels für die Kirche hat seit 1997 ihre besondere Aufmerksamkeit gewonnen: Rita und Hans Scholz leiten regelmäßig für Religionslehrer Holocaust-Pädagogik-Seminare in Yad Vashem. Sie helfen, Gedenkfeiern an die Schoah zu gestalten. Sie halten Seminare und Vorträge zum Thema „ Israel –die Wurzel des kirchlichen Lebens“. Sie suchen und pflegen im Auftrag der GGE weltweit Kontakte mit Juden, die an Jesus glauben.

Juden und dem Judentum begegnen

Kirche und Israel gehören zusammen! Was bedeutet das für die GGE? Wir achten auf das Wirken des Heiligen Geistes in Israel, dem Ersten Bundesvolk Gottes. Wir lesen davon in der Bibel. Da der Bund Gottes mit Israel fortbesteht, erkennen wir auch das fortdauernde Wirken des Heiligen Geistes in der jüdischen Gemeinschaft bis heute an. Darum nimmt die GGE am Dialog der Kirche mit dem Judentum teil. Die Umkehr von den bösen Wegen des Antisemitismus fordert uns nach wie vor heraus.

Wege der Versöhnung gehen

Wir beten für „Healing of Memories“. Eine besondere Herausforderung stellt die Begegnung mit Juden dar, die an Jesus Christus glauben und ihn als den Messias Israels verkündigen: Welchen Anstoß zur geistlichen Erneuerung unserer Kirchen geben sie uns? Die Begegnung mit „Israel“ kann persönliche Erneuerung im Heiligen Geist bewirken, wenn wir unsere Zugehörigkeit zu Abraham, Isaak und Jakob entdecken. Zugleich rückt diese Erkenntnis auch unsere Kirchen und Gemeinden in den Zusammenhang der Erwählung Israels: mit ihnen sind wir berufen, Licht in dieser Welt zu sein. Unsere Mission ist, unsere Völker einzuladen, an dieser Mission Israels teilzuhaben. Das tun wir im Namen Jesu, in seiner Kraft und in seinem Sinn. Die Verbindung zu Israel prägt darum unsere Gottesdienste, unsere Lehre, Erziehung und Verkündigung. Unverzichtbar sind lebendige Beziehungen zu unseren jüdischen Mitmenschen jedweder Prägung. Um ihrer Erwählung willen sind sie Lieblinge Gottes, schreibt der Apostel Paulus (Römer 11, 28). Geistlich Gemeinden zu erneuern bedeutet, Israel unsere Liebe zu zeigen.

Die Initiative Kirche und Israel wird konkret durch Gottesdienste, Seminare, Tagungen, Begegnungen und Schritte der Versöhnung. Unser besonderes Anliegen: Israel-Initiativen in GGE-Gemeinden miteinander zu verbinden!

Dazu laden wir ein. Dafür stehen wir als Referenten zur Verfügung oder vermitteln kompetente Gastsprecher.

Terminvereinbarung und Kontakt

pfrhjscholz53@gmail.com