Unsere Vision: Kirche im Geist des Erfinders

Wir sehnen uns nach einer lebendigen Kirche, die aus der Kraft des Heiligen Geistes lebt.
Deshalb schlägt unser Herz für:

Begeisterung

Wir rechnen mit der verändernden und erneuernden Kraft des Heiligen Geistes – heute.

„Es soll nicht durch Heer oder Kraft, sondern durch meinen Geist geschehen, spricht der HERR Zebaoth.“ (Sacharja 4,6)
„Ihr werdet die Kraft des Heiligen Geistes empfangen, der auf euch kommen wird, und werdet meine Zeugen sein.“ (Apostelgeschichte 1,8)

Wir haben eine Hoffnung für unser Land und unsere Kirchen. Gott ist heute erfahrbar. Der Heilige Geist hat die Kraft, Menschen und Verhältnisse tiefgreifend zu verändern. Gott kann einen neuen Aufbruch in unserem Land schenken. Wir sind überzeugt, dass die gegenwärtigen Herausforderungen in Kirche und Gesellschaft nicht allein wirtschaftlicher Natur sind, sondern letztlich geistliche Ursachen haben. Strukturreformen können der Kirche nur äußerlich helfen. Sie erfassen aber nicht den Kern der weit verbreiteten Geistvergessenheit in Kirche, Theologie und Gesellschaft. Ohne den Heiligen Geist jedoch wird der Glaube anstrengend, bleibt Gott fern und verliert die Kirche ihre Vollmacht. Deshalb legen wir Wert auf eine offene und erwartungsvolle Haltung gegenüber dem Heiligen Geist auf Grundlage der Bibel. Auf diese Weise erleben Gemeinden vor Ort eine geistliche Erneuerung. Lebendige und inspirierende Gottesdienste sind die Folge, Gemeinden werden zu Orten echter Gemeinschaft. Die Kirche gewinnt neue Ausstrahlungskraft auf unsere Gesellschaft. Durch Lobpreis und erwartungsvolles Gebet erleben Menschen innere Erfrischung und Gottes Leitung in ihrem Alltag.

Beziehung

Wir suchen Einheit mit allen, die an Jesus Christus glauben und gehen Wege der Versöhnung.

„Und es soll durch dich wieder aufgebaut werden, was lange wüst gelegen hat, und du wirst wieder aufrichten, was vorzeiten gegründet ward; und du sollst heißen: ‚Der die Lücken zumauert und die Wege ausbessert, dass man da wohnen könne‘“. (Jesaja 58,12)
„Seid darauf bedacht, zu wahren die Einigkeit im Geist durch das Band des Friedens: ein Leib, ein Geist, wie ihr auch berufen seid zu einer Hoffnung eurer Berufung; ein Herr, ein Glaube, eine Taufe; ein Gott und Vater aller, der da ist über allen und durch alle und in allen!“ (Epheser 4,3-6)

Unsere Heimat ist die evangelische Kirche, unser Horizont ist das Reich Gottes. Der Geist Gottes ist ein Geist der Einheit, der Wahrheit und der Liebe. Deshalb fördern wir das Miteinander von Christen und Kirchen unterschiedlicher Prägungen. Dazu gehört für uns ganz wesentlich die Besinnung auf unsere Wurzel Israel sowie die versöhnte Einheit mit Juden, die an Jesus Christus glauben. Wir erleben, wie Gleichgültigkeit, Stolz und Unversöhnlichkeit das Wirken des Heiligen Geistes erschweren oder sogar verhindern können. Segen kann nur dort ungehindert fließen, wo Menschen, Gemeinden und Kirchen einander in Wahrheit und Liebe begegnen. Durch Gebet und unseren Lebensstil setzen wir uns aktiv für Versöhnung, Heilung und Erneuerung in der Kraft des Heiligen Geistes ein. Wo immer es in der Vergangenheit unheilvolle Trennungen in Kirchen oder Regionen gab oder heute noch gibt, gehen wir Wege der Umkehr und der Versöhnung.

Bekehrung

Wir erfahren Vergebung, Heilung und neue Freude durch Umkehr zu Jesus Christus.

„Wenn mein Volk, über das mein Name genannt ist, sich demütigt, dass sie beten und mein Angesicht suchen und sich von ihren bösen Wegen bekehren, so will ich vom Himmel her hören und ihre Sünde vergeben und ihr Land heilen.“ (2. Chronik 7,14)
„Jesus spricht: ‚Die Zeit ist erfüllt und das Reich Gottes ist herbeigekommen. Tut Buße und glaubt an das Evangelium!‘“ (Markus 1,15)

Die Erfüllung mit dem Heiligen Geist führt dazu, dass wir unsere Situation als Menschen realistisch einschätzen. Uns werden die Augen geöffnet für die eigene Sünde und die Folgen der Trennung von Gott. Jesus Christus hat uns durch seinen Tod am Kreuz die Vergebung und durch seine Auferstehung ewiges Leben geschenkt. Wir laden Menschen aller Generationen ein, ihr Leben Jesus Christus anzuvertrauen und ihm nachzufolgen. Dabei verstehen wir Umkehr nicht nur als einen einmaligen und notwendigen Schritt zu Beginn eines neuen Weges. Die Bereitschaft zur Umkehr ist zugleich eine Grundhaltung im Alltag. Umkehr und ein neues Hören auf den Geist Gottes betreffen auch Kirche und Theologie in Deutschland. Wir erleben mit Schmerz, wie durch Skepsis gegenüber der Bibel die Kraftquelle für unser Leben verschüttet wird. Wir wünschen uns eine Kirche, die wieder Zugang findet zu den wesentlichen Teilen ihres reformatorischen Erbes (allein Jesus Christus, allein durch seine Gnade, allein durch Glauben, allein die Bibel). Wir glauben, dass Umkehr zu Jesus Christus und Gehorsam gegenüber dem Heiligen Geist Schlüssel zur Erneuerung innerhalb der Kirche sind.

Bevollmächtigung

Wir dienen mit den vielfältigen Gaben, die der Heilige Geist der Gemeinde schenkt.

„Ich will meinen Geist ausgießen über alles Fleisch, und eure Söhne und Töchter sollen weissagen, eure Alten sollen Träume haben, und eure Jünglinge sollen Gesichte sehen. Auch will ich zur selben Zeit über Knechte und Mägde meinen Geist ausgießen.“ (Joel 3,1-2)
„Der Vater im Himmel wird den Heiligen Geist denen geben, die ihn bitten!“ (Lukas 11,13)

Durch die Erfüllung mit dem Heiligen Geist werden Menschen befähigt, an Gott zu glauben und über ihren Glauben zu reden. Darüber hinaus schenkt der Geist Gottes jedem Gläubigen Gnadengaben (Charismen) mit dem Ziel, diese in der Gemeinde einzusetzen. Martin Luther spricht vom „Priestertum aller Gläubigen“. Deshalb investieren wir in die Entwicklung missionarisch ausgerichteter Gemeinden und Gemeinschaften charismatischer Prägung. Wir ermutigen, den Heiligen Geist um das Geschenk seiner Gaben zu bitten. Wir tragen dazu bei, dass Menschen ihre geistlichen Gaben entdecken und auf gesunde Weise entfalten. Wir fördern den Einsatz der Gaben innerhalb der Gemeinde zum Dienst aneinander. Christen erleben auf diese Weise Wachstum in ihrem Glauben und Gemeinden werden zum Segen für ihre Umgebung.

Barmherzigkeit

Wir folgen dem Ruf Gottes, notleidenden Menschen mit seiner Liebe zu begegnen.

„Der Geist Gottes des HERRN ist auf mir, weil der HERR mich gesalbt hat. Er hat mich gesandt, den Elenden gute Botschaft zu bringen, die zerbrochenen Herzen zu verbinden, zu verkündigen den Gefangenen die Freiheit, den Gebundenen, dass sie frei und ledig sein sollen; zu verkündigen ein gnädiges Jahr des HERRN und einen Tag der Vergeltung unsres Gottes, zu trösten alle Trauernden.“ (Jesaja 61,1-2)
„Jesus Christus spricht: ‚Kommt her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid. Ich will euch erquicken!‘“ (Matthäus 11,28)

Mehr denn je erleben wir heute die Verletzlichkeit und Brüchigkeit unseres Lebens und unserer Beziehungen. Gottes Liebe gilt jedem Menschen in jeder Phase seines Lebens. Sie gilt besonders jenen, die verletzt oder benachteiligt sind und sich nach Liebe, Gemeinschaft und Heilung sehnen. Gott will das Verirrte finden, das Verlorene retten und das Verletzte heilen. Wir lassen uns anstecken von Gottes Leidenschaft und Liebe für diese Welt. Deshalb begegnen wir einander in Liebe. Wir bieten Menschen in Konfliktsituationen Beratung und Seelsorge an. Wir ermutigen, füreinander zu beten und einander zu segnen. Wir beten für Kranke. Wir leisten praktische Hilfe für Menschen in unterschiedlichen Notlagen.